Studieninhalte & Organisation

Studieninhalte und Aufbau

Inhaltliche Schwerpunkte des Studiengangs sind:

  • Konzeption und Durchführung von selbstorganisierten, projektorientierten und arbeitsplatznahen Lernprozessen sowie Unterrichten in der beruflichen Bildung unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Zielgruppen (Heterogenität und Interkulturalität).
  • Konzeption und Organisation der Ausbildung, Einsatz wissenschaftlicher Methoden der Qualitätssicherung und Evaluation in der beruflichen Bildung, Bildungsmarketing und diagnostische Verfahren der Kompetenzmessung und Lernstandkontrolle.
  • Pädagogische Kompetenzentwicklung durch fundierte Reflexion der eigenen Rolle und des eigenen Selbstverständnisses.
  • Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens werden vermittelt und eingeübt, um in der Gestaltung von schulischen bzw. betrieblichen Lernprozessen kompetent auf wissenschaftliche Studien zurückgreifen zu können.
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Module des Studienganges Bachelor Berufspädagogik (B.A.)

Foto/Grafik: Doreen Eichler

Im Modul 5 werden berufliche Lehr-Lernkonzepte entwickelt, durchgeführt und mit erfahrenden Lehrenden ausführlich reflektiert.

Im Modul 6 führen die Studierenden im Studienprofil „Betriebliche Bildung“ ein umfangreiches betriebliches Projekt durch, welches sich an tatsächlichen beruflichen Aufgaben und Herausforderungen orientiert und gemeinsam mit den Lehrenden vorbereitet und evaluiert wird.

Studierende im Studienprofil „Pflegepädagogik“ und Notfallpädagogik“ besuchen im Modul 6 Präsenzveranstaltungen mit spezifischen Inhalten, in denen ebenfalls die eigene Unterrichtspraxis im Fokus steht. Themen sind hierbei:

  • Naturwissenschaftliche Grundlagen für Gesundheitsberufe
  • Fallbezogene Vermittlungsmethodik aktueller Forschung und Leitlinien
  • Fallbezogene Gestaltung von Bedarfsermittlung und Intervention
  • Unterrichtspraxis an Rettungsdienstschulen/Pflegeschulen
  • Praxisbegleiter und Fachprüfer Rettungsdienst (§3 NotSanG) bzw. Praxisanleiter in der Pflege (PflBG)


Im Rahmen realer Arbeitsaufgaben und Problemstellungen werden so im Studium erworbene Kenntnisse in der Praxis angewendet und damit vertieft. Durch die systematische Reflexion dieser betrieblichen Aufgaben wird die dafür aufgewendete Arbeitszeit als Studienleistung anrechenbar sowie der unmittelbare Praxisbezug des Studiums gewährleistet.

Zeitstruktur

  • Der Studiengang wird ausschließlich berufsbegleitend angeboten und kann innerhalb von 3 Jahren bzw. 6 Semestern absolviert werden. Im siebten Semester wird die Bachelorarbeit geschrieben.
  • Die regelmäßige Studienbelastung ist auf das begrenzte Zeitbudget von Berufstätigen ausgerichtet.
  • Das Studium umfasst 69 Präsenztage an 72 Wochenenden (Profil „Betriebliche Bildung“) bzw. 75 Präsenztage an 37 Wochenenden (Profile „Pflegepädagogik“ und „Notfallpädagogik“)
  • Die Präsenzveranstaltungen finden immer einmal pro Monat von Freitagnachmittag bis Samstagabend statt. Im August finden keine Präsenzwochenenden statt, um Urlaube zu ermöglichen.
  • Zwischen den Präsenzzeiten liegen in der Regel 3–4 Wochen für das Selbststudium, in dem mittels Leitfragen und Lernaufträgen das jeweils folgende Präsenzwochenende inhaltlich vorbereitet wird.
  • Die betrieblichen Projekte sowie die Modulprüfungen sind studienbegleitend angelegt.
  • Die Bachelorarbeit kann vollständig nach der letzten Präsenzphase abgelegt werden.
  • Durch den modularen Aufbau kann die Studiendauer an die persönlichen Möglichkeiten und Umstände angepasst werden.

ECTS-Punkte

  • Im Studium zum Bachelor Berufspädagogik erwerben Sie 180 Creditpunkte nach dem Europäischen Transfersystem (180 ECTS Punkte).

Foto/Grafik: Thomas Beyerlein · tomundsoehne.de

Kontakt

Silas Steinhilber (M.A.)
Studienorganisation

+49 (0) 7171 983 475
Silas Steinhilber
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